Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Reiseleistungen zwischen azure-spring (nachfolgend „Veranstalter") und dem Kunden (nachfolgend „Reisender").
Die AGB gelten ausschließlich. Abweichende Bedingungen des Reisenden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Veranstalter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsabschluss
2.1 Angebot und Annahme
Die Darstellung der Reiseangebote auf unserer Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Mit der Buchungsanfrage gibt der Reisende ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Reisevertrags ab.
Der Vertrag kommt durch die schriftliche Buchungsbestätigung des Veranstalters zustande.
2.2 Buchung für Dritte
Wer für Dritte bucht, haftet gegenüber dem Veranstalter für deren Verpflichtungen wie für eigene, sofern er eine entsprechende Erklärung abgegeben hat.
3. Zahlung
3.1 Anzahlung
Nach Vertragsabschluss ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet.
3.2 Restzahlung
Die Restzahlung ist 30 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern die Reise nicht aus Gründen, die der Veranstalter zu vertreten hat, abgesagt wird.
3.3 Zahlungsarten
Die Zahlung erfolgt per Überweisung. Die Bankverbindung wird mit der Buchungsbestätigung mitgeteilt.
4. Leistungen
4.1 Leistungsumfang
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Veranstalters sowie aus den entsprechenden Angaben in der Buchungsbestätigung.
4.2 Änderungen
Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
5. Rücktritt durch den Reisenden
5.1 Rücktrittsrecht
Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter.
5.2 Stornogebühren
Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück, kann der Veranstalter folgende pauschale Entschädigung verlangen:
- Bis 45 Tage vor Reisebeginn: 20 % des Reisepreises
- 44 bis 30 Tage vor Reisebeginn: 30 % des Reisepreises
- 29 bis 15 Tage vor Reisebeginn: 50 % des Reisepreises
- 14 bis 7 Tage vor Reisebeginn: 70 % des Reisepreises
- Ab 6 Tage vor Reisebeginn oder bei Nichtantritt: 90 % des Reisepreises
5.3 Reiserücktrittsversicherung
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
6. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter
6.1 Mindestteilnehmerzahl
Der Veranstalter kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl bis 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. Die Mindestteilnehmerzahl wird in der jeweiligen Reisebeschreibung angegeben.
6.2 Höhere Gewalt
Der Veranstalter kann vor oder nach Reisebeginn kündigen, wenn die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird.
7. Haftung
7.1 Haftungsbeschränkung
Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird.
7.2 Mitwirkungspflichten
Der Reisende ist verpflichtet, bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, um diese zu beheben und eventuelle Schäden gering zu halten.
8. Gewährleistung
8.1 Mängelanzeige
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reisende ist verpflichtet, dem Veranstalter oder seinem Vertreter vor Ort unverzüglich den Mangel anzuzeigen.
8.2 Verjährung
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise verjähren in zwei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte.
9. Datenschutz
Die personenbezogenen Daten des Reisenden werden ausschließlich zur Vertragsdurchführung verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
10. Schlussbestimmungen
10.1 Rechtswahl
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
10.2 Gerichtsstand
Für Klagen des Reisenden gegen den Veranstalter ist der Sitz des Veranstalters Gerichtsstand. Für Klagen des Veranstalters ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend.
10.3 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Stand: Januar 2024